Besonderes


Das Schergenlager


Wer wagt es, auf dem Tjostbalken anzutreten gegen die grimmigen Stadtwachen? Es gilt, mit einem wohlgefüllten Strohsack den Widersacher ins Stroh zu schleudern. Doch habt acht, daß Ihr nicht vom eigenen Schwung beschleunigt selbst ins Stroh fallt!



Der Tanz der Marktleut


Ein Reigen verschiedener Tänze wird vor der Bühnenmitten von den Handwerksleut mit großer Freude dargeboten. Der Grobschmied wiegt sich grazil im Takte und zu den Klängen von Pavane und Saltarello erfreuen die Tänzerinnen und Tänzer das Volk aufs Trefflichste.



Die Pest ist im Lande


Man munkelt, die Pest wär in Bremen ausgebrochen - und schon erscheinen die Doktores auf dem Plane ... Wo gibt es Tote zu beklagen? Wer hustet schon? Der Totenkarren rumpelt über den Platz und die Schergen verrichten ihr trauriges Geschäft. Geißler ziehen umher und Prediger wittern ein schnelles Geschäft mit dem Seelenheil. Bedeckt eure Münder, räuchert Weihrauch und Pimpernell - das Ende der Welt scheint nah.

(Diesen Programmpunkt empfehlen wir nicht für Kinder unter 12 Jahren)



Mittelalterlicher Gottesdienst

Am Sonntag zur 10. Stund´ in der Martinskirche

Die gräfliche Familie mit ihrer Tochter der Äbtissin Katharina von Hoya lässt eine mittelalterliche Messe lesen, auf dass Ihr Euer Seelenheil nicht vergesset.
Schon in jungen Jahren, wie´s üblich war für die zweitgeborenen Töchtern, gab man Katharina ins Kloster. Schon bald konnte sie dort Karriere bis zur Äbtissin machen - und nimmt nunmehr in Hoya höchstselbst die Ohrenbeichte ab.



Das Marktgericht tagt

Hier wird nicht lang gefackelt ...

Denn Hans von der Solt Au herrscht beim Marktgericht mit eiserner Hand.
Ob Beutelschneider, Falschspieler oder Zechpreller - all solche nimmt er sich sogleich zur Ochsenbrust und fällt ein gerechtes Urteil.



Die Stadtwache zu Hoya


Grimmige Gesellen, die man stets in Accompagnierung des Marktvogtes sieht.